Tag 3 – Halbinsel Snæfellsnes 9

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Tag 2 – Fossarrett Wasserfall

Alle Naselang hieß es: anhalten, aussteigen und etwas angucken  – meist ein Wasserfall. So natürlich auch beim Fossarrett Wasserfall, der nur ein kurzes Stück von Straße und Parkplatz entfernt ist.

Und hier gibt es tatsächlich viel mehr Schafe als Menschen. Sehr angenehm – und so süß 😉 Ist das Lütte nicht einfach zum Knuddeln??? 🤗

Tag 2 – Der Weg nach Borganes

Im Uhrzeigersinn sind wir einmal die Ringstraße ganz um Island rum gefahren. Zuzüglich diverser Schotterpisten, fernab jeglicher Zivilisation 😉 Die rund 120 Km von Reykjavik nach Borgranes war aber noch sehr entspannend, und wir haben unterwegs auch eine Familie wieder getroffen, die wir schon in Hamburg am Flughafen gesehen haben. Wir sollten sie noch dreimal unterwegs treffen 😉

Und natürlich durften auch die ersten Wasserfälle nicht fehlen.

Den Glymur-Wasserfall, den mit 200 m höchste Wasserfall, haben wir uns allerdings geschenkt, zum einen, weil man 1,5 Stunden hinwandern mußte (was mit Knie- und Hüftkrank nicht so klasse ist), zum anderen, weil wir noch einiges anderes auf dem Schirm hatten. Obendrein haben wir für uns festgestellt, daß es weniger die Höhe eines Wasserfalls ist, was uns reizt, sondern eher die Breite. Aber da sind ja Geschmäcker verschieden.

 

Guesthouse Kriunes Reykjavík

Unser erstes Ziel war das Guesthouse Kriunes, ein niedliches kleines Hotel am Rand von Reykjavik (13 Km). Wir haben dann sogar noch einen Supermarkt gefunden, der Sonntag abends noch geöffnet hat. Erschrocken waren wir nur bei den morgendlichen Öffnungszeiten, währen bei uns die Supermärkte ja um 7 oder 8 Uhr morgens öffnen, öffnen sie dort erst um 10 oder gar erst um 11 Uhr. Die meisten schließen auch schon um 18 / 19 Uhr. Daran muss man sich erstmal gewöhnen.

 

Der Traum von Island

Lange lange Jahre wollte ich gerne nach Island reisen, nun war es Mitte Mai soweit.

Gebucht haben wir die Reise bei Islandtours im Internet, eine kleine Firma, die sich auf Island und Grönland spezialisiert hat. Normalerweise buche ich sowas nicht so gerne übers Internet, aber nachdem wir ein paarmal mit Frau H. telefoniert hatten, waren meine Zweifel ausgeräumt. Und wir würden jederzeit wieder bei Islandtours buchen!

Los ging es allerdings mit der Fahrt mit der DB von Hannover nach Hamburg. Und es war klar, daß das wieder in die Hose geht. Es begann mit der üblichen Verspätung, erst 10, dann 15 Minuten….. nun gut, irgendwann fuhr der Zug dann tatsächlich ein, aber die Waggonnummern waren ganz anders als angegeben. Nachgefragt bei der Kartenknipserin (sehr unfreundlich diese Frau), wo wir denn nun unsere reservierten Plätze finden würde. Antwort „gar nicht, sind andere Waggons, ihre Reservierung zählt hier nicht“. Weltklasse, warum zahlt man eigentlich dafür? Es wurde ein hitziges Wortgefecht. Nachdem wir dann die Koffer durch den ganzen Zug geschleppt hatten, haben wir dann nach gut 20 Minuten doch noch zwei freie Plätze gefunden. (Wir haben das natürlich bei der Bahn reklamiert, damit wir unsere Reservierungsgebühr zurück erstattet bekommen… mal sehen, ob die sich noch in diesem Jahrhundert melden…)

Zum Glück mussten wir nur bis nach Hamburg und nicht bis nach Kiel, denn alle mussten den Zug in Hamburg verlassen, ob sie wollten oder nicht, da es auch noch ein Stellwerkproblem gab.

Ich hatte mich jedenfalls erst wieder beruhigt, als wir noch rechtzeitig am Flughafen ankamen.

Um kurz nach 17 Uhr sind wir dann abgehoben Richtung Keflavík. Und wie witzig: wir sind über Römö / Dänemark geflogen, und ich konnte genau die Straße in Lakolk erkennen, wo wir im März noch „gewohnt“ hatten. 🙂

Nach nicht mal 3 Stunden Flug kamen wir in Keflavík an, wo wir auch sofort unser Mietauto, einen Honda Jazz, bekommen haben. Unsere erste Fahrt ging ins knapp 50 Km entfernte Reykjavik.