Reykjavik 1

Gegen 16 Uhr kamen wir in unserer letzten Unterkunft in der Nähe von Reykjavik an. So blieb und leider nicht mehr viel Zeit, um nach Reykjavik zu fahren und die Stadt zu erkunden. Wir werden wohl irgendwann noch mal nach Island fliegen müssen, und uns dann mehr Zeit für Reykjavik nehmen. (ich möchte ja gerne mal in den Wintermonaten dort hin um die Nordlichter zu sehen…)

Hochtemperaturgebiet Gunnuhver

Schon von weitem sieht man das Hochtemperaturgebiet Gunnuhver. Die Temperaturen unter den Quellen betragen über 300 °C und damit handelt es sich um eine der buchstäblich heißesten Stellen in Südwestisland.

Landhotel Hella

Unsere vorletzte Nacht sollten wir im Landhotel Hella verbringen. Erst haben wir es gar nicht gefunden, mitten im Nirgendwo, ohne Zufahrtstraße. Es gab nur ein Gebäude mit großer Baustelle drum herum. Das war unser Hotel. Okay. Einen richtigen Eingang gab es auch nicht, wir haben einfach die erstbeste Tür genommen, die wir gefunden hatten. Im Hotel: Baustelle. Unser Zimmer: nagelneu, noch nich ganz fertig, und es war dort drin heiß wie in einer Sauna. Vor unserm Zimmer Bauarbeiten. Das Fenster konnte man wir üblich nur einen winzigen Spalt öffnen, so daß nix von der kalten Luft draußen ins Zimmer kam. An Schlafen war bei der Hitze nicht zu denken.

Wenn das Hotel irgendwann mal fertig ist, wird es allerdings eine der besten Adressen dort sein.

Gullfoss 1

Nur einen Katzensprung vom Geysir liegt der Gullfoss. Er ist ca. 32 m hoch und fällt in zwei Stufen hinab. Hier war es recht voll und von der Ruhe des Nordens nichts mehr zu spüren. Schön war es trotzdem.

Strokkur Geysir 4

Wir konnten uns kaum losreißen von dieser Naturgewalt.

Manche Touristen waren natürlich so schlau und haben sich genau in Windrichtung gestellt. Als die heiße Fontäne in die Höhe schoß, und der Wind das kochende Wasser in Richtung der Menschen trieb, mußten sie kreischend das Weite suchen. 😉

Strokkur Geysir 3

Bevor der Geysir ausbricht bildet sich eine große blaue Blase. Manchmal täuscht sie es auch nur an und nix passiert. Dann zieht sich das Wasser zusammen, bildet eine große Blase, und dann schießt die Fontäne mit kochend heißem Wasser in die Höhe.

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Strokkur Geysir 1

Der Geysir befindet sich neben dem nur noch selten ausbrechenden Großen Geysir im Heißwassertal Haukadalur. Seine Ausbrüche erfolgen im Abstand von ca. 10 Minuten. Die kochende Wassersäule des Strokkur erreicht eine Höhe von 25 bis 35 Meter.

Seljalandsfoss

Weil Island so wahnsinnig viel zu bieten hat, haben wir nur einen kurzen Stopp am Seljalandsfoss eingelegt. Man kann einfach nicht alles mit der notwendigen Zeit ansehen.

Der Seljalandsfoss ist etwa 66 m hoch, und man kann sogar hinter den Wasserfall gehen (mit entsprechender Kleidung…). Hier war auch ordentlich was los, der Parkplatz war randvoll.

Bra Fence

 

Auf der Ringstraße in Süden Islands findet man seinen sogenanngen Bra Fenne – einen Zaun, der reich mit BH’s und einigen Slips behängt ist.
Einige Einheimische begannen vor einigen Jahren nach einer Party damit und seitdem spenden immer mehr Passanten ihre Dessous und das „Kunstwerk“ wächst und wächst.

Höhle von Reynisfjara 1

Vik hat einen berühmten Strand, der von schwarzer Lava gebildet wird. Das Meer davor ist häufig wild und aufgewühlt. 1991 wurde der Strand vom „Islands Magazine“ zu einem der zehn schönsten Strände der Welt gewählt. Hier findet man auch die Höhle von Reynisfjara mit ihren Basaltsäulen.

 

Zitat von Arctic Adventures:

Einige berühmte Sendungen und Filme, die am Strand von Reynisfjara gedreht wurden, sind unter anderem

  • Game of Thrones – Ostwache, wo die Männer der Nachtwache stationiert sind.
  • Noah (2014) – Die epische Bibelgeschichte unter der Regie von Darren Aronofsky und mit dem Schauspieler Russell Crowe.
  • Star Trek: Into Darkness (2013) – Die zweite Installation von J.J. Abrams‘ Science-Fiction Serie, mit Chris Pine und Benedict Cumberbatch.
  • Rogue One: A Star Wars Story – Eine Prequel zum originalen Star Wars Film und ein viel mutigerer Ansatz des Hintergrunds der Geschichte.

Vík í Mýrdal

Weiter ging es zu dem südlichsten Ort auf dem Festland, nach Vík í Mýrdal (gut 300 Einwohner). Die Reyniskirkja ist eine Holzkirche von 1929.

Vorbei ging es an riesigen Lavafeldern, die größtenteils mit Moos überzogen waren.

Schwarzer Strand

Weil es uns an dem Gletschersee so gut gefallen hat, sind wir am nächsten Morgen noch mal dorthin gefahren. Diesmal sind wir zu erst zum Strand (auf der anderen Straßenseite gegenüber vom Gletschersee) gefahren.

Von Kálfafell nach Kirkjubæjarklaustur

Da wir noch etwas Proviant brauchten, sind wir dann in den nächsten Ort Kirkjubæjarklaustur gefahren. Unterwegs gab es wie immer zahlreiche Wasserfälle.

Auf dem Weg zum Fosshotel Núpar

Das Fosshotel Núpar liegt irgendwo im Nirgendwo. Das nächste Örtchen Kirkjubæjarklaustur (rund 130 Einwohner) ist 25 Km entfernt. Herrlich ruhig war es hier, und dank der Sonne konnten wir bei nur 10 Grad in T-Shirt und kurzer Hose auf unserer kleinen Terrasse sitzen.

Glacier Lagoon Jökulsárlón 6

Die Lagune fließt durch einen kurzen Wasserlauf in den Atlantischen Ozean und hinterlässt dabei Eisbrocken auf einem schwarzen Sandstrand.

Glacier Lagoon Jökulsárlón 5 Robby

Natürlich schwimmt hier auch die ein oder andere Robbe herum. Und eine hat es sich son richtig auf einer der Eisschollen gemütlich gemacht. Teilweise wurde sich auch in Pose gelegt – hätte eigentlich nur noch gefehlt, dass sie gewunken hätte. 😁

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Glacier Lagoon Jökulsárlón 3

Mit dem Amphibienfahrzeug ging es dann auf den Gletschersee. Eigentlich sollte die Fahrt 40 Minuten dauern, wir durften aber doppelt so lange bleiben, da unterwegs der Motor verreckt ist. Erst wurden wir von einem Zodiac angeschoben, dann kam aber irgendwann ein weiteres Amphibienfahrzeug, in das wir dann umsteigen konnten und trockenen Fußes wieder an Land kamen.

Glacier Lagoon Jökulsárlón 1

Am Gletschersee angekommen verschlug es uns fast die Sprache, so wunderschön war es hier. Blauer Himmel, Sonne, und dazu wunderschöne Eisberge oder Eisschollen, die vor uns schwammen. Einfach traumhaft.