USA Südstaaten

Lange haben wir überlegt, wo wir unseren November-Urlaub verbringen wollen.

Erst hatten wir an eine Wasservilla auf denn Malediven gedacht, aber das geht bei 3500 € pro Nase erst los. Wir hatten ja mal das Glück, dort ein Upgrade auf eine Wasservilla zu bekommen – und wenn wir die Insel nochmal buchen würden, wären wir bei über 4500 € pro Person. Das ist dann doch etwas happig.

Dann fanden wir ein schönes Hotel auf einer kleinen Insel, die zur Dom Rep. gehört, aber das war auch entsprechend teuer. Dann kam die Idee mit Südafrika, aber bei der Reise, die wir gefunden haben, war nur eine Safari mit dabei, und das ist doch etwas wenig. Nächste Idee war dann eine Reise durch Kenia und Tansania, immerhin 6 Safaris inclusive, und den Rest Strandurlaub. Mittlerweile haben wir uns aber gegen einen weiteren Strandurlaub in diesem Jahr entschieden. Und dann haben wir noch eine Reise nach Amerika, Südstaaten gefunden, und genau die haben wir jetzt gebucht. Und wir hängen noch 2 Tage New York hinten dran. Hach ich freu mich 😉

Ihr Reiseverlauf

1. Tag – Anreise

Linienflug nach Atlanta. Empfang durch Ihre Reiseleitung und Transfer zu Ihrem zentral gelegenen Hotel.

2. Tag – Atlanta

Heute lernen Sie Atlanta auf einer Stadtrundfahrt kennen. Sie sehen unter anderem die Stadtteile Downtown und Midtown sowie das beeindruckende Martin Luther King Kr. Historical Center. Nutzen Sie den restlichen Tag und erkunden Sie eine der bedeutendsten Städte des amerikanischen Südens auf eigene Faust. Wussten Sie, dass Coca Cola hier hergestellt wird? Ihr Reiseleiter hält ein paar interessante Tipps zur Tagesgestaltung für Sie bereit.

3. Tag – Atlanta – Chattanooga – Nashville (ca. 410 km)

Weiter geht Ihre Reise in den Bundesstaat Tennessee mit seinem bekannten Chattanooga Choo-Choo. Ihre Fahrt führt Sie anschließend weiter nach Nashville, die Hauptstadt der amerikanischen Country- und Westernmusik. Nach der Ankunft unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt. Downtown Nashville lockt mit seinen zahlreichen Bars, in denen täglich Live-Musik geboten wird sowie mit dem historischen Geburtsort der Stadt, Fort Nashborough. Wie wäre es am Abend mit einem ortstypischen Abendprogramm wie einer Country-Western Show (vor Ort buchbar, ca. 74 US$ pro Person)?

4. Tag – Nashville – Memphis (ca. 340 km)

Ihre Reise führt Sie weiter nach Memphis, dem Geburtsort des Rock ’n‘ Roll und der Heimat des Blues. Noch heute ist die Stadt ein bekanntes Zentrum amerikanischer Musik. Bei einer Stadtrundfahrt bekommen Sie tiefe Einblicke in die Geschichte von Memphis, die Musik und die Traditionen. Sie wollen noch mehr über den King of Rock’n’Roll erfahren, der hier gelebt hat? Besuchen Sie Elvis Presleys Wohnhaus „Graceland“ und bestaunen Sie einzigartige Kostüme und prunkvolle Trophäen (vor Ort buchbar, ca. 57 US$ pro Person). Für den Abend bietet sich kein besseres Ziel als die Beale Street, die wohl bekannteste Musikmeile des Blues. Hier tobt das Leben! Zahlreiche Clubs reihen sich aneinander und laden dazu ein, einen unvergesslichen Abend in der Heimat des Blues zu verbringen.

5. Tag – Memphis – Baton Rouge (ca. 620 km)

Ihre Fahrt führt Sie heute tiefer in den alten Süden der USA. Über Jackson, die Hauptstadt des Bundesstaates Mississippi, gelangen Sie schließlich nach Louisiana. Die Bundesstaaten Mississippi und Louisiana sind bekannt für Ihre prunkvollen Plantagenhäuser. Jedes von ihnen zeichnet sich durch seine atemberaubende Architektur aus und hat seine ganz eigene Geschichte. An einem der vielen Häuser halten Sie für eine Besichtigung. Begeben Sie sich auf eine Zeitreise zurück in das 19. Jahrhundert, als prunkvoll gekleidete Plantagenbesitzer noch durch die Räume dieser Häuser schritten und hier rauschende Feste gefeiert wurden. Beim Anblick der antiken Möbel, umgeben von traditioneller Plantagen-Architektur, braucht es dafür nicht viel Fantasie! Anschließend geht es weiter nach Baton Rouge, die Hauptstadt Louisianas. Hier unternehmen Sie nach Ihrer Ankunft eine Orientierungsfahrt und erhalten einen ersten Eindruck von der Stadt.

6. Tag – Baton Rouge – New Orleans (ca. 190 km)

Sie verlassen Baton Rouge in südlicher Richtung zum Mississippi und gelangen in die Sumpfgebiete Louisianas. In den sogenannten „Bayous“ können Sie eine einzigartige Flora und Fauna bewundern. Auf einer spritzigen Sumpfboottour erfahren Sie mehr über dieses ökologisch wichtige Gebiet. Halten Sie Ihre Augen offen, denn mit etwas Glück sehen Sie auch Alligatoren, Schildkröten und Vögel. Gegen Abend erreichen Sie dann New Orleans, Louisianas bekannteste Stadt.

7. Tag – New Orleans

Ihr heutiger Tag beginnt mit einem Rundgang unter örtlicher Führung durch das French Quarter. Liebevoll wird es auch das Herzstück von New Orleans genannt. Die einzigartige Atmosphäre des ältesten der 5 Stadtviertel macht das French Quarter zu etwas ganz Besonderem. Bei gutem Wetter stolpern Sie hier über Straßenkünstler und Straßenmusiker, die der Stadt ihren Charme verliehen. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Schlendern Sie durch die malerischen Straßen von New Orleans, die zahlreiche Geschäfte und Restaurants zu bieten haben. Lassen Sie die Eindrücke des Tages bei einem Spaziergang entlang der Mississippi-Promenade oder durch den malerischen City Park Revue passieren. Wer gerne mehr über die Stadt, ihre Geschichte und ihre Musik erfahren möchte hat die Möglichkeit, eines der zahlreichen Museen zu besuchen, z. B. das Louisiana State Museum. Auf Wunsch können Sie heute auch an einem Jazz Brunch mit anschließender Schaufelraddampferfahrt auf dem Mississippi teilnehmen (vor Ort buchbar, ca. 79 US$ pro Person).

8. Tag – New Orleans – Mobile – Pensacola – Tallahassee (ca. 620 km)

Sie verlassen New Orleans und fahren entlang der Golfküste über Mobile in Alabama bis in den Sonnenstaat Florida. Im Sunshine State halten Sie zunächst in der alten Hauptstadt Pensacola und erreichen anschließend Floridas heutige Hauptstadt Tallahassee. Die bedeutende Universitätsstadt lernen Sie auf einer kurzen Rundfahrt kennen. Spüren Sie auch den authentischen Charakter dieser Stadt?

9. Tag – Tallahassee – Savannah (ca. 480 km)

Ihre Reise führt Sie in Richtung Osten in den Bundesstaat Georgia und bald darauf in die historische Stadt Savannah. Sie ist die bedeutenste Hafenstadt von Georgia und ein beliebter Drehort für Hollywood-Filme. Auf einer kurzen Orientierungsfahrt können Sie den einzigartigen Grundriss dieser Stadt erkennen. 22 Plätze, sogenannte „Squares“, wurden angelegt und miteinander verbunden. Der historische Stadtkern um die „Squares“ herum ist der flächenmäßig größte seiner Art in den USA. Im Anschluss haben Sie noch Gelegenheit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.

10. Tag – Savannah

Der heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Nutzen Sie die Zeit, um Savannah auf eigene Faust zu erkunden oder unternehmen Sie einen Ausflug nach Charleston, einer weiteren historischen Stadt des amerikanischen Südens. Die stark durch die britische Kolonialzeit geprägte Hafenstadt zählt zu den bedeutendsten Städten der USA. Bei einer Stadtbesichtigung sehen Sie den hübschen Stadtkern und das Besucherzentrum (vor Ort buchbar, ca. 99 US$ pro Person).

11. Tag – Savannah – Atlanta (ca. 400 km)

Heute durchqueren Sie den Bundesstaat Georgia. Nach der Ankunft in Atlanta, haben Sie noch einmal Zeit für eigene Erkundungen. Statten Sie doch dem Firmen-Museum von Coca-Cola einen Besuch ab und verkosten Sie die verschiedenen, weltweit verkauften Getränke. Oder schauen Sie bei einer Studio Tour hinter die Kulissen von CNN (vor Ort buchbar).

12. Tag – Atlanta – New York

Transfer zum Flughafen in Atlanta und Flug nach New York. Transfer in Eigenregie zu Ihrem Hotel Meadowlands River Inn im Raum New York.

13. – 14. Tag – New York

Tage zur freien Verfügung. Erkunden Sie New York auf eigene Faust.

15. Tag – Abreise

Transfer in Eigenregie zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

16. Tag – Ankunft in Deutschland

Advertisements

Rückreise mit Hinternissen

Mittags sollten wir vom Hotel abgeholt und zum Airport Heathrow gebracht werden. Prompt hatte der Bus Verspätung. Dann ging es quer durch ganz London, und es hat sage und schreibe 2 Stunden gedauert, bis wir am Flughafen abgeladen wurden.

Wie immer wurde mein Rucksack mit Fotoequipment und gefühlten 50 Ladekabeln bis zum letzten Fussel auseinander genommen. Soweit so gut.

Ein Blick auf den Monitor: oh Schreck, unser Flieger hat Verspätung. Und schon kamen die ersten Zweifel auf, ob wir denn einen der Züge von Frankfurt nach Hannover noch erreichen würden. Geplant war eigentlich die Landung gegen 19 Uhr, und der letzte Zug fuhr um 21:09.

Als wir endlich im Flieger saßen, hieß es : weitere 40 Minuten warten. Ade ICE.

20:30 Landung. Na, kriegen wir den Zug…??? Und dann: was ist denn hier los????

Die Halle mit den Kofferbändern war brechend voll. An jedem der 16 Bänder waren zwischen 3 und 5 Flieger avisiert. Es passierte nur nix. Kein Koffer. Dann kamen mal wieder ne Hand voll, und das wars auch wieder. Mittlerweile haben wir den Grund für das Chaos erfahren: heftige Unwetter in Frankfurt haben die Computer zur Strecke gebracht. Also alles old school per Hand. Manche mußten über 5 Stunden auf ihre Koffer warten, da waren wir mit unseren 2 Stunden Wartezeit ja noch gut bedient. Aber wie kommen wir jetzt nach Hause? Mittlerweile war es schon  kurz nach halb 11. Der nächste Zug fuhr um 5:39 Uhr. Hotels ausgebucht oder sauteuer. Auf dem Flughafen schlafen? Och nö. Idee? Mietwagen. Okay, wir waren nicht die einzigen, die auf diese Idee gekommen sind. Aber wir hatten Glück, wir haben noch einen Wagen bekommen. Opel Corsa, für 175 Euro. Ohha. Ein wenig Augenklimpern, dann wurde aus dem Corsa ein Zafira zum Corsa-Preis.

Kaum auf der Autobahn, da fing es an zu Schütten bis zum geht-nicht-mehr. Sicht gleich null, mit 25 Km/h sind wir geschlichen. Rund 100 Km hat es geschüttet, dann kam endlich der normale Regen, ab Göttingen war es nur noch Nieselregen. Kurz nach 3 Uhr morgens waren wir dann zu Hause. 15 Stunden vom Hotel in London bis zur Haustür in Hannover. Respekt.

Unterwegs haben wir dann im Radio von dem Anschlag auf der London Bridge gehört. Uns lief es eiskalt über den Rücken, denn einen Tag vorher sind wir noch über die London Bridge geschlendert und haben Bilder gemacht. Gut, daß unser Schutzengel mit uns gereist war.

batch_20170603_181625batch_20170603_181758batch_20170604_095854

 

Terror in London

Heute Nacht sind wir aus London wieder nach Hause gekehrt. Das war schon dramatisch genug, aber dazu gibt es einen eigenen Post.

Unterwegs hörten wir vom Terror in London. Und uns lief es eiskalt den Rücken herunter, denn am Tag vor dem Terror sind wir noch über die London Bridge gegangen, haben Fotos gemacht, ein ganz normaler Urlaubstag. Und dann hört man sowas. Wir sind schockiert. Eigentlich waren wir traurig, London nach 1,5 Tagen schon wieder verlassen zu müssen, da wir ja bei weitem noch nicht alles gesehen haben, aber wenn man das jetzt hört und die Bilder sieht, sind wir doch froh und dankbar wieder zu Hause zu sein.

batch_IMG_7922