Tag 5 – Húsavík

Húsavík heißt soviel wie Häuserbucht und hat ca. 2200 Einwohnern.

Nach dem Abendessen in unserem Guesthous sind wir noch mal in Richtung Mývatn gefahren.

Nach rund 30 Km durchs Niemandsland (uns sind in der Zeit nur zwei Autos begegnet) bekannt auf einmal unser Auto irgendwelche Alarmzeichen von sich zu geben.  Oh Schreck! Ein oranges Ausrufezeichen kann nix gutes bedeuten. Wir gut, daß man in Island wirklich überall Internet-Empfang hat, anders als in Deutschland. So konnte ich schnell nach der Bedeutung suchen. Nun wußten wir also, daß wir Probleme mit dem Reifendruck haben. (Bei den vielen langen Schotterpisten dort ist das kein Wunder). Rein optisch machten die Reifen aber einen guten Eindruck. Also ab zur nächsten Tankstelle und Reifendruck prüfen. Ha. Gar nicht so einfach. Tankstellen haben wir durchaus gefunden, aber anders als bei uns sind die dort unbemannt und haben oftmals nur 2 Zapfsäulen. Und schon gar nicht haben sie was zum Reifendruckprüfen. Also hoffen und bangen, daß man noch heile wieder nach Húsavík kommt, denn dort gab es auch eine etwas größere Tankstelle. Aber wir hatten schon ein sehr ungutes Gefühl. Wir haben es aber geschafft, und der Reifendruck war eigentlich auch mehr oder weniger so, wie er sein sollte. Aber es war schon ein Abenteuer, dieses Prüfgerät in Gang zu bekommen, denn es funktioniert dort anders als bei uns. Nach etwas tüfteln und probieren haben wir es aber geschafft 🙂

Dieses Zeichen sollte uns bis zum Ende der Reise begleiten, aber immer, wenn wir den Druck geprüft haben, war alles okay. Am letzten Tag habe ich dann versucht, den Wagen neu zu Kalibrieren, und oh Wunder, das Zeichen war futsch 🙂

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Autor: Huppsi

Hobby-Bloggerin mit Schwerpunkt auf Foto und Reise mit folgenden Blog-Seiten: Der aktuelle Blog: huppsi1.wordpress.com Vorgänger Blogs, die bereits „voll“ sind: huppsi.wordpress.com petrahannover.wordpress.com reisebild.wordpress.com

5 Kommentare zu „Tag 5 – Húsavík“

  1. Bei uns spinnt der Sensor fuer den Reifendruck des Oefteren. Obwohl man sich eigentlich daran gewoehnen koennte, ist es doch immer ein bloedes Gefuehl. Im eigenen Wagen haben wir immer einen batteriebetriebenen Kompressor mit. Das vermittelt Sicherheit. Aber bei Euch, mit einem Leihwagen, war das natuerlich anders. Eure Unsicherheit kann ich sehr gut nachempfinden.
    Hier in den USA kann man uebrigens nicht beim Reifen aufpumpen auch den Druck messen, weil die Luftpumpen kein Manometer haben. Man muss da sein eigenes dabei haben. Vorsintflutlich und unverstaendlich. Man checkt mit dem Manometer, blaest etwas Luft rein, checkt wieder, usw. usw.

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    1. Na das nenn ich mal megaumständlich 🙈 In Kanada, wo wir ja auch immer mit Mietwagen unterwegs sind, wR bislang immer alles okay und wir haben da noch keine Bekanntschaft mit den dortigen „Luftpumpen“gemacht 😊😉

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      1. Megaumstaendlich stimmt! Dazu kommt, dass man an den meisten Tankstellen fuer die Luft zahlen muss. Normalerweise 25 Cent. Und das geht nach Zeit – die dann oft so kurz ist, dass man nocht nicht einmal alle Reifen aufpumpen kann. Vor Allem, weil man ja immer wieder absetzen und mit dem Manomater den Druck kontrollieren muss.
        Jetzt hast Du mir wieder eine Idee fuer einen Artikel im Blog gegeben.

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